Botschafter der Stiftung

Andreas Scholl, Countertenor

„Vom Kinderhospiz „Bärenherz“ erfuhr ich schon vor einigen Jahren durch verschiedene Zeitungsberichte und Gespräche im Freundeskreis. Ich hatte eine vage Vorstellung davon, welche Arbeit dort im Dienst von Kindern und Eltern geleistet wird und mir war klar, wie enorm wichtig diese Arbeit ist. Als mich der Brief mit der Frage, ob ich Botschafter für „Bärenherz“ werden wollte, erreichte, musste ich nicht lange überlegen und vereinbarte ein Treffen im Hospiz. Wenn ich von einer bis dahin vagen Vorstellung schrieb, dann hat diese sich nach dem Gespräch und einer Besichtigung nun konkretisiert. Ich bin tief beeindruckt von der Leidenschaft und Professionalität, mit der dort jeder Aspekt der Hilfestellung für die betreuten Familien beleuchtet wird.  Es ist eine große Freude und Ehre meinen bescheidenen Beitrag in der Zusammenarbeit mit diesem großartigen Team zu leisten. Ich freue mich sehr auf die vor uns liegenden Projekte und Aktionen.“

Babette von Kienlin, ZDF-Moderatorin

"Es ist keineswegs selbstverständlich ein gesundes Kind zu haben.
Deswegen besuche ich die Einrichtung und setze mich auch mit Betroffenen auf ein Gespräch zusammen. Ich will Anteil nehmen."

Thomas Ranft, HR-Moderator

"Wie verhält man sich, was sagt man, wie sagt man es, kann man überhaupt etwas sagen, was hilft? Was kann man tun, wie kann man die Betroffenen unterstützen? Diese Fragen stellen sich wohl nicht nur mir. Und wenn ich ehrlich bin: Ich glaube, ich hätte vermutlich nicht die richtigen Antworten. Aber Bärenherz hat sie. Hilft schwerstkranken Kindern und Ihren Familien, spendet Trost, gibt Halt, ist da. Eine Leistung, die man nicht hoch genug einschätzen kann, und ich freue mich, dass ich diese großartige Arbeit unterstützen kann!"

Tony Martin, Radsport-Profi

Weihnachten 2012 habe ich nicht nur im Kreise meiner Liebsten verbracht, sondern auch aus einer ganz neuen und sehr intensiven Perspektive erlebt. Am 25. Dezember 2012 war ich zum ersten Mal im Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden. In der Vergangenheit hatte ich bereits ein WM-Trikot und eine signiertes Bild von mir zugunsten des Hospizes versteigert. Jetzt habe ich die Chance genutzt, um auch einmal persönlich vorbeizuschauen.

Zusammen mit meiner Freundin und meinem Vater sind wir sehr warm von den Verantwortlichen empfangen worden. Ehrlich gesagt hatte ich ein mulmiges Gefühl, bevor wir hingefahren sind. Irgendwie hatte ich mit einer sehr gedrückten Stimmung in gedämpfter Atmosphäre gerechnet. Vielleicht so steril wie in einem Krankenhaus. Aber das komplette Gegenteil war der Fall.

Das Gebäude ist sehr freundlich gestaltet, mit viel Glas, so dass es hell im Inneren ist. Das Personal ist zuvorkommend. Die Atmosphäre habe ich als lebensbejahend und zum Wohlfühlen empfunden. Das klingt zwar paradox. Aber genau dieses Gefühl brauchen die Familien auf dem schweren Weg, den sie gehen. Es wird hier viel Wärme gespendet.

Es gibt dabei nicht nur schöne Zimmer für die Kinder, sondern auch für die Eltern, damit sie so lange wie möglich bei ihren Lieblingen seien können. In verschiedenen Räumen kann man sich einfach nur zu angenehmen Geräuschen entspannen oder auf einer Therapie-Schaukel, die ich als Geschenk im Gepäck hatte, die Seele baumeln lassen.

Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, das Hospiz zu unterstützen. Es ist nur eine halbe Stunde von meiner Familie in Frankfurt entfernt und so kann ich den Kontakt auch persönlich gut halten, wenn ich mal zu Hause bin.

Zugegeben, es ist ein sehr emotionales Thema und es kostet ein wenig Kraft oder sogar Überwindung, sich damit zu beschäftigen. Aber es lohnt sich. Ich habe sehr viel von dem Besuch mitgenommen. Die Freude in den Augen der Kinder und Eltern trotz ihres unfassbar tragischen Schicksals zu sehen, ist unbeschreiblich schön.

Cornelia Funke, Kinderbuch-Autorin

Wir tun in unsere Welt alles, um uns glauben zu machen, dass der Tod nicht existiert. Wir verstecken ihn sehr erfolgreich, sperren ihn fort und begegnen ihm nur noch in Zeitungen und auf Bildschirmen. Die Familien, denen diese Illusion durch die Krankheit eines Kindes genommen wird, haben, wie wir alle, nicht gelernt, dieser anderen nächtlichen Seite des Lebens zu begegnen. Nichts kann besser Trost spenden als ein Ort, der die Wirklichkeit des Todes ernst nimmt und ihn trotzdem als Teil des Lebens begreift.

Bärenherz schafft diesen Ort und hilft Eltern und Geschwistern, die schwerste Aufgabe zu bewältigen, die das Leben uns stellen kann - den Tod eines Kindes zu bewältigen und es gehen zu lassen, ohne dass die, die zurückbleiben, an dem Verlust zerbrechen. Ein solches Hospiz lehrt aber auch alle anderen, dass nichts den Tod so schrecklich macht wie das Totschweigen und Wegsehen, und dass es die Stärke einer Gemeinschaft ausmacht, ob sie Trost für die schafft, die mit Schmerz konfrontiert werden, der allein nicht zu bewältigen ist.

Katharina Schüttler, Schauspielerin

Meine Begegnung mit der Bärenherz Stiftung war für mich eine sehr überraschende. Ich hatte wohl schon ein Mal von der Einrichtung eines Kinderhospizes gehört, aber noch nie eines kennen gelernt. Und um ehrlich zu sein, war es etwas, dass mir bei der bloßen Vorstellung Alpträume bereitete. Als nun ein Kontakt zustande kam, war ich nicht frei von einer gewissen Furcht vor der Berührung mit dem Tod, vor allem dem Tod von Kindern.

Mein Besuch im Kinderhospiz in Wiesbaden war eine große Überraschung für mich. Ich kam mit einem großen Respekt, fast ein wenig Angst, und ich ging, mit einem Gefühl der Leichtigkeit und Hoffnung. Ich hatte einen Ort besucht, der nicht wie in meiner Vorstellung düster, bedrückend und einem das Ende des Lebens vor Augen führend, war. Was ich erlebte war ein Ort des Lebens, der mir das Gefühl von Aufgehobenheit und Liebe vermittelte.

Ich war erinnert an die letzten Seiten von Astrid Lindgrens „Gebrüder Löwenherz“ und hörte den sterbenden Jonathan, bevor er in das neue Land Nangilima eintritt, seinem kleinen Bruder Krümel voll Zuversicht zurufen: „Ich sehe das Licht!“ Und ich wusste, dieser Ort ist wichtig und gut und er verdient alle Unterstützung dieser Welt.

Ich hoffe, dass es noch vielen Menschen so ergehen wird wie mir, ihre Berührungsängste zu verlieren, und sich von der Schönheit und Wichtigkeit der Arbeit der Stiftung Bärenherz zu überzeugen und sie ebenfalls mit Freuden zu unterstützen.

Claudia Nystad und Ariane Friedrich

Ariane Friedrich, eine der besten Hochspringerinnen der Welt, und Claudia Nystad, die zweifache Olympiasiegerin im Skilanglauf, sind weitere Botschafterinnen von Bärenherz. Die beiden sympathischen Frauen greifen der Stiftung und dem Leipziger Verein Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e. V. im Doppelpack unter die Arme, um den betroffenen Familien ihr Schicksal erträglicher zu machen.
Dabei wird sich Ariane Friedrich besonders für das Kinderhospiz Wiesbaden und Claudia Nystad für das Kinderhospiz Leipzig einsetzen.
Über den Kontakt zum Sportler-Team Bärenherz um Klaus-Dieter Schabbel reifte der Entschluss der beiden Hochleistungssportlerinnen, sich als Botschafterinnen zu engagieren.
„Die Frage ist immer, ist das Leben zu lang oder zu kurz und was tun, wenn die Antwort bereits von Geburt an vorgegeben ist?“, sagt Claudia Nystad und Ariane Friedrich meint, „auch wenn ich nur einen minimalen Beitrag dazu leisten kann, dass es den Familien mit den unheilbar kranken Kindern besser geht, freue ich mich. Wenn wir Sportler gemeinsam aktiv werden, können wir viel bewirken.“

Geförderte Einrichtungen

Die Bärenherz Stiftung fördert und unterstützt Projekte und Einrichtungen für unheilbar kranke Kinder, die eine begrenzte Lebenserwartung haben.

Kinderhospiz in Wiesbaden
Kinderhospiz in Leipzig
Kinderhaus in Laufenselden